Starke Rumpfmuskulatur mit EMS-Training

"Sitzen ist das neue Rauchen" oder "wir sitzen uns tot"

So oder so ähnlich lauten immer mehr Überschriften in den Medien. Kein Wunder, leiden doch drei Viertel aller Deutschen mindestens einmal jährlich unter Rückenschmerzen. Diese sind auch der Grund für mehr als 35 Millionen Krankheitstage von Arbeitnehmern pro Jahr.

Krankenkassen, Fitnessstudios und Personal Trainer haben das Problem mit dem Rücken längst erkannt: Es gibt mittlerweile so viele Präventionsangebote zur Rückengesundheit wie nie zuvor. EMS (Elektro-Muskel-Stimulation) dient der gezielten Stärkung und dem Training des Rückens. Hierbei wird das körpereigene Prinzip genutzt, dass bioelektrische Impulse vom Gehirn an die Muskeln abgegeben werden. Bei EMS funktioniert dies über spezielle Funktionskleidung (EMS-SUIT) mit Elektroden, die elektrische Impulse direkt auf die Muskelgruppen im Rücken abgeben.

Warum EMS-Training so gut ist für den Rücken?

Die Studienlage zum Einsatz von EMS ist eindeutig und bestätigt die Effektivität und die Vorteile eines Trainings mit EMS.

    • So wurde in einer Studie schon 2002 gezeigt, dass mit dem EMS Ganzkörpertraining Rückenschmerzen bei 88% der Studienteilnehmer reduziert werden konnten. Auch andere Veröffentlichungen zum Training mit EMS (Sporthochschule Köln, Universität Nürnberg-Erlangen) kommen zu dem Schluss, dass die elektromuskuläre Stimulation signifikante Effekte auf die Muskelkraft hat. Das Rückentraining mit EMS hat den besonderen Vorteil, dass es ganz gezielt die tief liegende (autochthone) Muskulatur stimuliert und trainiert. Diese ist für die Stabilität des Rückens besonders wichtig, gleichzeitig ist sie aber mit herkömmlichen Übungen schwer zu erreichen.
    • Ein weiterer Vorteil von EMS besteht darin, dass die elektrischen Impulse auch die kleinsten Muskeln ansprechen. So können mit dem EMS-Training hervorragend muskuläre Dysbalancen ausgeglichen und die Körpersymmetrie wieder hergestellt werden.
    • Das Rückentraining mit EMS trainiert aber nicht nur die tief liegenden und kleinen Muskeln, sondern ist auch gelenkschonend und zeitsparend. Die Gelenke belastenden Gewichte wie im normalen Muskeltraining sind nicht nötig, und auch zeitaufwändige Übungen gehören der Vergangenheit an. Für ein gezieltes Training der Rückenmuskulatur reichen beim EMS-Training in den meisten Fällen schon zehn Minuten pro Woche aus.

Mobiles EMS Training mit ANTELOPE – ein starker Rücken überall und jederzeit

EMS wird mobil und unabhängig: Das effektive, gelenkschonende und zeitsparende EMS-Rückentraining lässt sich nicht nur stationär in einem Studio durchführen, sondern ganz unabhängig zuhause, unterwegs oder auf Reisen. Möglich macht dies der ANTELOPE.SUIT, ein kompletter Anzug für das Ganzkörpertraining mit Elektroden an Arm-, Brust-, Bauch-, Rücken- und Oberschenkelmuskeln. Über den ANTELOPE.BOOSTER werden die Elektroden angesteuert und über eine App voreingestellt. Während des Trainings kann dann die Intensität der elektrischen Impulse über den BOOSTER eingestellt werden. Eine stationäre Einheit oder eine Steckdose sind hierbei nicht nötig, sodass maximale Mobilität garantiert ist. Auch Olympionike Axel Jungk trainiert seine Rumpfmuskulatur mit ANTELOPE.

Rückentraining mit dem Antelope Suit

Mehr als reines Muskeltraining – Tipps für einen rückengesunden Alltag:

Bewegung und ein gezieltes Training zur Stärkung der Rückenmuskulatur sind für einen gesunden Rücken die wichtigsten Voraussetzungen. Doch es gibt noch mehr Dinge, die den Rücken im Alltag gesund erhalten:

1. Haltung bewahren

Eine möglichst abwechslungsreiche Haltung ist für den Rücken wichtig und gesund. Besonders das tägliche Sitzen am Rechner über mehrere Stunden belastet den Rücken und vor allem die Lendenwirbelsäule sehr. Regelmäßig die Sitzposition verändern, anstatt in gebückter Haltung auf den Bildschirm zu starren lautet die Devise. Immer mal wieder aufstehen und herumlaufen oder auch mal im Stehen arbeiten – auch solche scheinbar kleinen Veränderungen machen viel aus.

2. Richtig heben, hocken und bücken

Heben, Hocken und Bücken sind Bewegungen, die den Rücken stark belasten können, vor allem wenn sie nicht richtig ausgeführt werden. Dabei ist es besonders wichtig, nicht zu schwere Gewichte zu tragen, aufzuheben oder abzustellen. Eine stabile Ausgangsposition beim Beugen von Knien und Hüfte sowie die Stabilisierung des Oberkörpers sind dabei grundlegende Voraussetzungen. Außerdem sollte die Bauchmuskulatur bewusst angespannt sowie Dreh- und Seitwärtsbewegungen vermieden werden.

3. Auf die Schlafposition achten

Die Schlafposition ist in punkto Rückengesundheit ein weiterer wichtiger Aspekt. Am besten ist der Wechsel zwischen Rücken- und Seitenlage, denn nur die Bauchlage ist nicht rückenschonend.

4. Autofahren in der richtigen Position

Beim Autofahren ist der Abstand zu den Pedalen wichtig, und die Beine sollten bei durchgetretenem Pedal leicht angewinkelt sein. Auch sollte man die Arme beim Umgreifen des Lenkrads ebenfalls anwinkeln. Für den ersten Schritt zu einem gesunden Rücken gibt es hier ein Poster für Rückentraining zum runterladen.