Funktioniert Elektromuskelstimulationstraining wirklich?

Zwei junge Frauen, trainiere mit dem EMS-Anzug von Antelope. Sie sind sportlich und befinden sich draußen auf einer Rasenfläche. Auf einer Holzbank führen sie Dips aus.

Eine berechtigte Frage, wenn man mit einer neuen Technologie konfrontiert wird. Vor allem wenn die grundlegende Technik eher aus wenig seriösen TV-Shops bekannt ist. Aber kann man wirklich durch die zusätzliche elektrische Stimulation der Muskulatur effektiver trainieren als bei der gleichen Belastung ohne Strom?

Um von der grundsätzlichen Funktionalität einer belastungssteigernden Intervention ausgehen zu können, muss bereits die pure Anwendung ohne zusätzliche Bewegung zu einer Steigerung der Vitalparameter führen.

Und tatsächlich konnte u.a. in einer Studie von japanischen Forschern (Hamada et al., 2003) herausgefunden werden, dass dies absolut der Fall ist. Folgendes konnte beobachtet werden:

    1. Verdoppelung des Ruheumsatzes an Sauerstoff
    2. Zunahme des Kohlenhydrat-Anteils an der Energiegewinnung
    3. Verdreifachung des Laktatwerts
    4. Anstieg der Herzfrequenz um ca. 20 Schläge über dem Ruhewert

Es ist demnach bestätigt, dass bereits eine elektrische Stimulation ohne zusätzliche körperliche Bewegung einen Großteil der physiologischen Systeme aktiviert, welche normalerweise auf aktive physische Belastungen reagieren. Die belastungssteigernde Funktion des EMS-Trainings ist damit aus wissenschaftlicher Sicht nachgewiesen.

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